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Fragen und Antworten | FAQ
Der Ablauf der Kremation dauert in der Regel bis zu vier Stunden. Dabei nimmt der eigentliche Verbrennungsprozess ungefähr eine Stunde in Anspruch. Außerdem muss die Asche abkühlen und anschließend aufbereitet werden. Erst dann kann die Urne versiegelt werden.
In Österreich hat prinzipiell jeder Mensch das Recht die Feuerbestattung zu wählen.In Hinblick auf eine spezielle Glaubensrichtung ist das nicht immer so einfach. Verschiedene Religionen, Bräuche und Traditionen lassen sich nicht mit der Feuerbestattung vereinen oder verbieten diese sogar.
Aus wissenschaftlicher Sicht können Feuerbestattungen bis 3000 v. Chr. nachgewiesen werden. Es ist natürlich durchaus möglich, dass die ersten Feuerbestattungen noch weiter zurückliegen.
Der bzw. Die Verstorbene ist so einzusargen, dass Pietät und Würde gewahrt werden und keine Gefahren für die Umwelt entstehen. Der Sarg für eine Feuerbestattung muss aus Vollholz bestehen, die Wahl des Holzes ist für die Kremation grundsätzlich nicht entscheidend.
Es gibt spezielle gesetzliche Vorgaben bei der eine Feuerbestattung durchgeführt werden darf.In der Praxis belaufen sich die Temperaturen i.d.R. zwischen 850 - 1200 °C.Die Temperatur in der Nachbrennkammer, bei der die Rauchgase ausgebranntwerden, beläuft sich auf mindestens 850 °C.
Sargbeigaben haben meist einen symbolischen Hintergrund und können für die Trauerbewältigung von großer Bedeutung sein. Bilder und Fotos, Briefe, spezielle Kleidung und Schmuck, bestimmte Erinnerungen. All das kann in einer besonderen Verbindung zum bzw. zur Verstorbenen stehen und ist deshalb selbstverständlich erlaubt. Wichtig ist nur: Die Gegenstände müssen Umweltverträglich sein und dürfen keine Gefahr für unser Personal, die Anlagen oder die Umwelt darstellen.
Der persönliche Abschied in Form einer Trauerfeier ist wichtig und kann maßgeblich zur Trauerbewältigung beitragen. Verschiedene technische Hilfsmittel sowie symbolische Aufbahrungsgegenstände sollen helfen, der bzw. dem Verstorbenen einen angemessenen und lebensnahen Abschied zu gewähren. Eine Verabschiedung braucht Raum und Zeit. Individuellen Gestaltungsmöglichkeiten sind daher kaum Grenzen gesetzt. Es ist auch möglich, der Übergabe des Sarges an das Element ‘Feuer’ beizuwohnen. Bitte stimmen Sie Feinheiten und Details mit dem Bestatter Ihres Vertrauns ab.Wir kümmern uns darum, dass keine Wünsche offen bleiben.
Ja. Im Krematorium Bad Vöslau bieten wir Ihnen die Möglichkeit der Abschiednahme in Form einer individuell gestaltbaren Trauerfeier. Auf Wunsch ist es auch möglich bei der Übergabe des Sarges an das Feuer anwesend zu sein.
Nein, bei der Anlieferung des Sarges wird dieser unverzüglich zweimal gekennzeichnet. Ein persönlicher Sargbegleitschein sowie ein feuerfester Schamottstein begleiten den Verstorbenen in jedem Ablauf der Kremation. Dadurch ist es jederzeit, in jedem Verfahrensschritt eindeutig ersichtlich um welchen Sterbefall es sich handelt.
In der Urne befindet sich ausschließlich menschliche Knochenasche sowie der dazugehörige Identitätsstein (Schamottstein mit Identifizierungsnummer).
In Österreich herrscht Beisetzungspflicht. Grundsätzlich ist die Urne auf einem Friedhof oder einer Naturbestattungsanlage beizusetzen. Mit einer Bewilligung der zuständigen Gemeinde kann eine Urne, unter Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen, aber auch Zuhause aufbewahrt werden.
Wir möchten aus Rücksicht auf Allergiker sowie Hygiene- / und Sicherheitsgründen grundsätzlich vom Mitbringen der Vierbeiner abraten. Uns ist allerdings bewusst, dass Hunde eine besondere Bedeutung bei der Trauerbewältigung haben können. Achten Sie deshalb bitte auf die Sicherheit der Trauergäste und führen Ihren Hund stets an der Leine!Eine Trinkschüssel bekommen Sie bei uns vor Ort.
Selbstverständlich.Blumenschmuck, Bilder und Fotos, Erinnerungsstücke oder bunte Seidentücher.Manchmal stehen Gegenstände in besonderer Beziehung zu Menschen, deshalb können sie auch wichtiger Bestandteil der persönlichen Abschiednahme sein.
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